Wettbewerbsfähigkeit
Informelles Ministertreffen

Informelles Treffen der Minister zuständig für die Wettbewerbsfähigkeit in Luxemburg

20-07-2015 / 21-07-2015

In Luxemburg wird am 20. und 21. Juli 2015 im European Convention Center Luxembourg (ECCL) das Informelle Treffen der für die Wettbewerbsfähigkeit, also für Wirtschaft und Forschung, zuständigen Minister stattfinden.

Informelles Treffen der Wirtschaftsminister

Unter dem Motto „Trading beyond borders. Competing globally. What the EU can do for you“ werden sich die Wirtschaftsminister am Montag, den 20. Juli, treffen und über die potentiellen Vorteile von gut durchdachten und kohärenten europäischen Vorschriften für die Unternehmen sprechen. Letztendlich geht es darum, die „Kosten des Nicht-Europas“ anzugehen, d. h. die Kosten für grenzübergreifende Aktivitäten, die dadurch entstehen, dass europäische Unternehmen verpflichtet sind, sich an 28 verschiedene einzelstaatliche Gesetzgebungen zu halten, und zwar sowohl für den Digital als auch für den Offline-Bereich.

Vor dem informellen Treffen am kommenden Montag unter dem Vorsitz von Etienne Schneider erklärte der stellvertretende Premierminister und Wirtschaftsminister: „Am 20. Juli werden wir konkret besprechen, wie die Unternehmen durch die 'richtigen' europäischen Vorschriften wettbewerbsfähiger sein können, auch auf globaler Ebene. Um eine offene und konstruktive Diskussion zu fördern, habe ich mehrere namhafte Redner eingeladen, die ihre eigenen Erfahrungen und Sichtweisen mit uns, den Ministern, und mit der Kommissarin Elzbieta Bienkowska teilen werden.“ Zu den Rednern gehören unter anderem der ehemalige EU-Kommissar und Generaldirektor der Welthandelsorganisation Pascal Lamy, der luxemburgische Geschäftsmann Gérard Lopez sowie der Präsident und CEO von SES Karim Michel Sabbagh.

Informelles Treffen der Forschungsminister

Marc Hansen, Staatssekretär für Hochschulwesen und Forschung, wird den Vorsitz beim informellen Treffen der Forschungsminister führen, das am Dienstag, den 21. Juli, stattfindet. Während einer ersten Arbeitssitzung werden sich die Minister über die Integrität der Forschung austauschen. Der luxemburgische Ratsvorsitz wird sich darum bemühen, die Notwendigkeit einer verantwortungsvollen Vorgehensweise bei der Forschung zu unterstreichen, um eine echte Integritätskultur in der Forschung zu fördern. Ein besonderer Schwerpunkt soll dabei die Ausbildung von Forschern auf allen Stufen der beruflichen Laufbahn sein.

Während des Mittagessens wird der EU-Kommissar für Forschung, Wissenschaft und Innovation, Carlos Moedas, seine Vision der europäischen Forschungs- und Innovationspolitik vorstellen, die an eine immer offenere, digitalere und globalere Welt angepasst werden muss und die den Weg für einen neuen Europäischen Raum der Forschung und Innovation ebnen wird.

Die Chancengleichheit in der Forschung wird während der zweiten Arbeitssitzung thematisiert werden. Besondere Bedeutung wird der Ratsvorsitz den Gleichstellungsplänen beimessen, durch die echte Veränderungen auf institutioneller Ebene erreicht und gleichzeitig offene Auswahlverfahren gefördert werden sollen. Das Ziel besteht darin, echte Fortschritte zu erzielen, um vor allem bei verantwortungsvollen Stellen und Führungspositionen ein besseres Gleichgewicht zwischen Männern und Frauen zu erreichen.

  • Letzte Änderung dieser Seite am 18-07-2015