Bildung, Jugend, Kultur und Sport
Andere

Ausschuss für Bildungsfragen – Die Zusammenarbeit europäischer Akteure zur Förderung der inklusiven Bildung

03-12-2015 / 04-12-2015

Der Ausschuss für Bildungsfragen kam am 3. und 4. Dezember 2015 in Luxemburg zusammen
(c) MENEJ
Am 3. und 4. Dezember 2015 fand in Luxemburg die letzte Sitzung des luxemburgischen Ratsvorsitzes zum Thema Bildung statt. Hierbei handelte es sich um die 7. Arbeitssitzung des Ausschusses für Bildungsfragen, einem Gremium bestehend aus Regierungsvertretern der 28 Mitgliedstaaten, welche die Sitzungen des Rates "Bildung" vorbereiten und die Umsetzung seiner Beschlüsse überwachen.

Die Sitzung in Luxemburg bot Gelegenheit, eine Bilanz des Dreier-Ratsvorsitz 2014/2015 zu ziehen und die Themen hervorzuheben, an denen in den kommenden Monaten gearbeitet werden wird, darunter die Förderung der inklusiven Bildung und die demokratische Kultur.

Der italienische, lettische und luxemburgische EU-Ratsvorsitz zeigten sich erfreut über ihre gute Zusammenarbeit, die es ermöglicht hat, kohärent auf die aktuellen Entwicklungen sowie auf die von den Mitgliedstaaten formulierten Bedürfnisse zu reagieren. Die drei Ratsvorsitze trugen insbesondere zur Stärkung der sektorübergreifenden Zusammenarbeit in den Bereichen Beschäftigung, Jugend und Forschung bei. Sie warben außerdem für eine ausgewogenere Förderung der wirtschaftlichen, sozialen und personellen Aspekte im Bereich Bildung. Mit dem gemeinsamen Zwischenbericht zum strategischen Rahmen für die allgemeine und berufliche Bildung 2020, der von den Bildungsministern am 23. November verabschiedet wurde, stellten die Mitgliedstaaten Mittel für eine verstärkte Zusammenarbeit bei der Integration von Migranten durch Bildung und für den Kampf gegen die Radikalisierung junger Menschen in Europa zur Verfügung.

Ein wesentlicher Teil der Sitzung war der Zusammenarbeit mit den in diesem Bereich unverzichtbaren Partnern gewidmet. Hierzu gehören unter anderem die Europäische Agentur für sonderpädagogische Förderung und inklusive Bildung sowie der Europarat. Die Mitgliedstaaten bekräftigten ihre Bereitschaft, ihre Zusammenarbeit beim Ausbau der inklusiven Bildung zu verstärken. Hierbei handelt es sich um eine unentbehrliche Grundlage für inklusivere Gesellschaften, die allen Bürgern, unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft sowie etwaigen besonderen Bedürfnissen, Perspektiven bieten.

Am 1. Januar 2016 werden die Niederlande den Ratsvorsitz übernehmen, um die gemeinsamen Arbeiten fortzusetzen. Zu den Prioritäten werden vor allem die Beiträge der allgemeinen und beruflichen Bildung zu Wachstum und Beschäftigung sowie zu einem inklusivem Europa gehören.

Mitteilung des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend

  • Letzte Änderung dieser Seite am 08-12-2015