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Luxemburgische Umweltministerin Carole Dieschbourg plädiert auf Vortreffen zur UN-Klimakonferenz (COP 21) für „politische Führung und einen Geist der Kompromissbereitschaft, damit die Pariser Klimakonferenz zu einem Erfolg wird!"

10-11-2015

Die Teilnehmer an der Pre-COP21 in Paris am 10. November 2015
© Europäische Kommission
Vom 8. bis 10. November kamen die Vertreter von über 70 Ländern in Paris zum traditionellen „Vortreffen“ zur UN-Klimakonferenz zusammen, um mögliche Wege im Hinblick auf ein weltweites Klimaabkommen bei der für Ende November anberaumten Pariser UN-Klimakonferenz zu erarbeiten.

Außer der luxemburgischen Umweltministerin Carole Dieschbourg als Vertreterin der Europäischen Union an der Seite des Kommissars Miguel Arias Cañete nahmen die Hauptverursacherländer von Treibhausgasen sowie zahlreiche in Anbetracht des Klimawandels gefährdete Länder, wie Bangladesch, kleinen Inselstaaten mit Entwicklungslandstatus oder auch Länder wie Niger an diesem letzten großen Gipfeltreffen vor der Pariser UN-Klimakonferenz (COP21) teil.

Die luxemburgische Umweltministerin Carole Dieschbourg betonte den entschiedenen Ehrgeiz der Europäischen Union, ein starkes und ehrgeiziges Abkommen zu erzielen, das sich nicht auf den kleinsten gemeinsamen Nenner beschränkt. In dieser Hinsicht, mahnte sie an, bleibe bis zur COP21 noch viel zu tun. „Es kommt darauf an, dass wir zu einem Einvernehmen zu wesentlichen Themen, wie etwa der Finanzhilfen für Entwicklungsländer, einem langfristigen Ziel oder der Transparenz des Abkommens, finden. Wenngleich diese beiden Diskussionstage es nicht ermöglicht haben, alle Hindernisse zu beseitigen, so haben sie dennoch dazu beigetragen, dass sich die großen Linien eines künftigen Klimaabkommens bereits jetzt abzeichnen. Was wir nun brauchen, ist politische Führung und ein Geist der Kompromissbereitschaft.“

Am Rande dieser Konsultationen nahm die Ministerin auch an mehreren bilateralen Treffen teil, insbesondere mit der neuen kanadischen Umweltministerin Catherine McKenna, die für ein stärkeres Engagement ihres Landes zur UN-Klimakonferenz plädierte. Carole Dieschbourg erklärte: „Ich bin angesichts dieser Entwicklung sehr erfreut und vertraue Kanada, einem sehr wichtigen Akteur auf globaler Ebene, wenn es darum geht, ein globales Abkommen zu erzielen.“

Mitteilung des Ministeriums für nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen / Abteilung Umwelt 

  • Letzte Änderung dieser Seite am 11-11-2015