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Lydia Mutsch stellte auf der 59. Generalkonferenz der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) in Wien die Erklärung der EU vor

14-09-2015

Auf der 59. Generalkonferenz der IAEO, die vom 14. bis 18. September 2015 am Sitz der Organisation in Wien stattfindet, erörterten die 164 Mitgliedstaaten die großen Herausforderungen in Verbindung mit der Nutzung von Atomenergie und vor allem jene im Hinblick auf die Nichtverbreitung.

Lydia Mutsch bei der 59. Generalkonferenz der IAEA in Wien am 14. September 2015
(c) Ministère de la Santé
Die Gesundheitsministerin, Lydia Mutsch, stellte im Rahmen des luxemburgischen EU-Ratsvorsitzes die Erklärung der EU vor.

Diese bezieht sich insbesondere auf die Stärkung der Rolle der IAEO bei der Förderung der Nichtverbreitung und der nuklearen Abrüstung sowie bei der Prüfung, dass nukleare Materialien nicht für nicht-friedliche Verwendungszwecke abgezweigt werden.

Die Gesundheitsministerin beglückwünschte die IAEO im Namen der Europäischen Union zum Abkommen über den Abschluss des iranischen Atomprogramms (zwischen dem Iran und den Ländern der Gruppe „P 5+1“, d. h. den Vereinigten Staaten, Russland, China, Frankreich, dem Vereinigten Königreich und Deutschland) und forderte zu einer fehlerlosen Umsetzung auf.

In Bezug auf die Veröffentlichung des Berichts der IAEO über die Nuklearkatastrophe von Fukushima, der am Rande der Generalkonferenz präsentiert wurde, zeigte sich Lydia Mutsch hingegen kritisch: „Die Organisationen der Vereinten Nationen müssen die langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen auf die Bevölkerung weiterhin untersuchen“.

Mitteilung des Gesundheitsministeriums

  • Letzte Änderung dieser Seite am 14-09-2015