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„Manufuture 2015“ – Für Marc Hansen ermöglicht Innovation durch Forschung eine Förderung der Neuindustrialisierung

24-11-2015

Der 24. November 2015 war der zweite Tag der Konferenz „Manufuture 2015“, die unter dem Titel „Strategische Investitionen in die europäische Industrie, um globale Herausforderungen zu meistern“ im Rahmen des luxemburgischen EU-Ratsvorsitzes in Luxemburg stattfand. Akteure und Fachleute der europäischen Industrie setzten bei dieser Gelegenheit ihre Diskussionen über Innovationen im verarbeitenden Gewerbe fort. In seiner Eröffnungsrede erklärte Marc Hansen, Staatssekretär für Hochschulwesen und Forschung, dass Innovation durch Forschung eine Förderung der Neuindustrialisierung ermögliche.

„Reale und virtuelle Ressourcen und Infrastrukturmaßnahmen aller Art spielen eine bedeutende Rolle in der Forschungs- und Innovationslandschaft.“

Marc Hansen in Luxembourg, on 24 November 2015
In seiner Eröffnungsrede erklärte Marc Hansen, Staatssekretär für Hochschulwesen und Forschung, dass Innovation durch Forschung „der Grundstein“ sei, der „eine stetige Verbesserung, einen wiederkehrenden Durchbruch“ und die „Ermittlung neuer Produkte und Verfahren“ ermögliche. Sie werde es auch anderen Akteuren erlauben, zu wachsen und eigene Produkte auf den Markt zu bringen.

Innovation durch Forschung ermöglicht eine Förderung der Neuindustrialisierung, indem sie verarbeitende Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial anlockt“, bekräftigte der Staatssekretär. Er betonte: „Reale und virtuelle Ressourcen und Infrastrukturmaßnahmen aller Art spielen eine bedeutende Rolle in der Forschungs- und Innovationslandschaft“. Vor diesem Hintergrund stellte sich ihm zufolge die Frage, wie die bestehende Infrastruktur auf effizientere Weise genutzt werden könne und welche neue Infrastruktur zukünftig erforderlich sein könnte.

Nachdem er die zahlreichen Initiativen der luxemburgischen Regierung vorgestellt hatte, die das Land „zu einer herausragenden und lebendigen Plattform für Forschung und Innovation“ machen sollen, unterstrich Marc Hansen, dass der luxemburgische Ratsvorsitz die Bedeutung von Forschung und Innovation im Rahmen der Innovationsunion und der Strategie „Europa 2020“ „vollumfänglich“ als wichtigsten Wachstumsmotor anerkenne, der erheblich zur Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen werde.

Die europäische Industrie auf nachhaltige Weise unterstützen und erneuern

Clara de la Torre von der GD Forschung und Innovation der Europäischen Kommission erinnerte an die Zahlen zur Bedeutung des verarbeitenden Gewerbes in Europa, die am Vorabend von Carlos Moedas, EU-Kommissar für Forschung, Wissenschaft und Innovation, angeführt worden waren. Damit unterstrich sie, wie wichtig es sei, „die europäische Industrie auf nachhaltige Weise zu unterstützen und zu erneuern“.

Sie hob die Notwendigkeit hervor, Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im verarbeitenden Gewerbe fortzusetzen, auf Innovation zu setzen und sich die Notwendigkeit weiterer Entwicklung in einem globalisierten Produktionsumfeld bewusst zu machen. „Es ist weiterhin erforderlich, unsere Anstrengungen für die KMU fortzusetzen“, stellte sie außerdem fest. Ihrer Meinung nach müssen die Hilfsmaßnahmen für das verarbeitende Gewerbe langfristig angelegt sein.

Für Clara de la Torre sind private Investitionen in diesem Zusammenhang unerlässlich. Sie rief die europäische Industrie auf, bei der Entwicklung von Forschung und Innovationen „den Weg zu weisen“.

Martin Kern, Interimsdirektor des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts (EIT) betonte die Bedeutung von Synergien zwischen den verschiedenen Beteiligten in der Forschung. Er stellte fest, dass das EIT solche Synergien ermögliche.

  • Letzte Änderung dieser Seite am 24-11-2015